| Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen |
| (Quelle: Jubiläumsschrift 50 Jahre Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling e.V. 1950 - 2000) |
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| Die Archivunterlagen erwähnen erstmalig die Leitung der Feuerwehr Esterwegen durch Heinrich Jansen, der bis zum Jahre 1947 verantwortlich für die Gemeinde tätig war. |
| Obwohl Esterwegen auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken kann und der Ort neben Sögel und Werlte zu den einwohnerstärksten Gemeinden des Hümmlings gehörte, war wie fast überall in früheren Jahrhunderten, der Brandschutz wohl eine Sache der Eigeninitiative und Nachbarschaftshilfe. |
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| Es ist bekannt, dass Esterwegen bis zum Zweiten Weltkrieg nur über ein Pferdefuhrwerk mit handgetriebener Kolbenpumpe verfügte, während sich das "Spritzenhaus" inmitten des Ortes an der Hauptstrasse im Hause Janning befand. |
| Die erste Motorspritze für den "Feuerlöschverband Esterwegen", dem auch die Gemeinden Breddenberg und Bockhorst angehörten, wurde Anfang der 40-er Jahre angeschafft. Während des Zweiten Weltkrieges diente dem Verband ein Löschfahrzeug Baujahr 1940 und ein Anhänger TSA für die Brandbekämpfung. |
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| Dass aber auch die Kameradschaft und Geselligkeit in der Feuerwehr Esterwegen großgeschrieben wurde, geht aus der Tatsache hervor, das Esterwegen nach dem Kriege eine eigene Feuerwehrkapelle unterhielt. |
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| Untrennbar mit der Feuerwehr Esterwegen ist der Name Jansen verbunden. |
| Hatte schon von 1919 - 1947 Heinrich Jansen die Leitung der Feuerwehr in Esterwegen, so wurde nach der Leitung durch Hubert Schwarz (1949 - 1953) der Sohn des ersten Brandmeisters, Johann Jansen, Brandmeister der Feuerwehr und hatte dieses Amt bis 1976 inne, um dann von 1977 - 1988 die Funktion des Gemeindebrandmeisters der späteren "Freiwilligen Feuerwehr Nordhümmling" zu übernehmen. Somit leiteten Vater und Sohn Jansen mehr als ein halbes Jahrhundert die Feuerwehr in Esterwegen. |
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| Der Feuerlöschverband Esterwegen hatte zeitweise ein riesiges Gebiet abzudecken. Neben den erwähnten Gemeinden mussten auch bis Ende der 60-er Jahre die Gemeinden Hilkenbrook, Gehlenberg und Neuvrees mitversorgt werden. |
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| 1961 wurde von der Gemeinde Esterwegen eine neues Feuerwehrgerätehaus mit zwei Fahrzeugboxen und einem Gruppenraum eingerichtet. Darüber hinaus wurde die Feuerwehr mit einem neuen Tanklöschfahrzeug TLF 8 ausgestattet. 1965 wurde noch zur Optimierung der Einsatzstärke ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 angeschafft. |
| Als Folge der Gebietsreform wurde 1972 der Feuerlöschverband Esterwegen aufgelöst und ging per Gesetz auf die neugegründete Samtgemeinde Nordhümmling, bestehend aus Bockhorst, Breddenberg, Hilkenbrook, Esterwegen und Surwold, über. |
| Innerhalb dieser Freiwilligen Feuerwehr Nordhümmling wird in der Sitzgemeinde Esterwegen eine Schwerpunktfeuerwehr, in der Mitgliedsgemeinde Surwold eine Stützpunktfeuerwehr und in der Gemeinde Hilkenbrook eine Ortsfeuerwehr unterhalten. |
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Von 1976 bis zum 01.01.2010 führte Ortsbrandmeister Wilhelm Düttmann als Nachfolger von Johann Jansen die Feuerwehr Esterwegen und gab sein Amt nach über 33 Jahren Dienstzeit an Michael Otten ab der ab dem 01.01.2010 die Leitung der Feuerwehr Esterwegen übernommen hat
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